Predigttexte
für die nächsten Tage
22Und Salomo trat im Beisein der ganzen °Versammlung Israels vor den Altar der Ewigen. Da breitete er seine Hände zum Himmel aus 23und sagte: » Ewige, Gottheit Israels, es gibt keine Gottheit im Himmel oben und auf der Erde unten, die dir gleicht, denn du hältst fest am °Bund und der °Treue zu deinen °Untergebenen, die mit ganzem °Herzen vor dir leben. 24Du hast gehalten, was du deinem °Untergebenen David, meinem Vater, zugesagt hast. Was dein Mund gesprochen hat, hat deine Hand heute erfüllt. 25Doch nun, Ewige, Gottheit Israels, halte, was du deinem Untergebenen David, meinem Vater, zugesagt hast: ›Es soll dir nie an einem Nachkommen vor mir fehlen, der auf dem Thron Israels sitzt, solange deine Nachkommen darauf achten, ihren Weg vor mir so zu gehen, wie du ihn gegangen bist.‹ 26Und nun, Gottheit Israels, möge doch dein Wort, das du deinem °Untergebenen David, meinem Vater, gegeben hast, °beständig sein. 27Sollte die Gottheit denn wirklich auf der Erde wohnen? Wo doch schon die Himmel und die Himmel der Himmel dich nicht fassen können, geschweige denn dieses Haus, das ich gebaut habe! 28Wende dich doch dem Gebet deines °Untergebenen und seinem Bitten zu, Ewige, meine Gottheit. Höre auf das Rufen und auf das Gebet, das dein °Untergebener heute vor dir betet.
20Ich bitte aber nicht allein für diese, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. 21Sie alle sollen eins sein, so wie du, Gott, in mir bist und ich in dir. Sie sollen in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. 22Und ich habe ihnen den °Glanz gegeben, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind, so wie wir eins sind. 23Ich bin in ihnen und du bist in mir, so dass sie zu einer Einheit vollendet werden, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und dass du sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. 24°Gott, ich will, dass die, die du mir gegeben hast, auch da, wo ich bin, bei mir sind. Sie sollen meinen Glanz sehen, den du mir gegeben hast, weil du mich geliebt hast vor der Entstehung der Welt. 25Gerechter Gott, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. 26Und ich habe ihnen deinen Namen mitgeteilt und ich werde mitteilen, dass die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin.«
15Weil ich von eurem °Vertrauen auf Jesus °als Herrn der Welt und zu allen Heiligen gehört habe,(799) 16höre auch ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich bei meinen Gebeten an euch denke: 17Der °Gott Jesu Christi, °zu dem wir gehören und der °Ursprung des Glanzes ist, möge euch Geistkraft der Weisheit und Offenbarung geben mit Gotteserkenntnis, 18dass die Augen des °Herzens erleuchtet seien, damit ihr versteht, worin die Hoffnung der göttlichen Berufung besteht, welch °glänzender Reichtum in Gottes Erbteil unter den °Heiligen ist 19und was die überragende Größe der göttlichen Macht für uns, die °Glaubenden, bedeutet, die der intensiven Wirksamkeit göttlicher Kraft entspricht: 20Sie zeigte sich wirksam in dem Gesalbten, den sie von den Toten auferweckte und in den Himmelsräumen zu ihrer Rechten setzte, 21über jede Herrschaft und alle Gewalt und alle Macht und jedes Herrentum und alles, was sonst noch mit einem Namen angerufen wird, nicht nur in diesem °Zeitalter, sondern auch in der Zukunft. 22Und alles hat sie unter seine Füße gelegt und hat ihn als Haupt und Anfang(800) über alles in der °Gemeinde gegeben, 23die sein °Leib ist, die Fülle der göttlichen Kraft, die das All in allem erfüllt.
1Im(↑493) ersten Jahr Belschazzars, des Königs von Babel, sah Daniel auf seinem Bettlager einen Traum und Visionen, die sein Kopf empfing. Er schrieb den Traum auf. Der Beginn der Sache lautete: 2Daniel fing an zu reden und sagte: »Schauend sah ich in meiner Vision in der Nacht: Da! die vier Winde des Himmels brachen auf das große Meer herein. 3Vier große Tiere kamen aus dem Meer herauf, eins anders als das andere. 4Das erste glich einer Löwin mit Adlerflügeln. Ich sah, wie seine Flügel ausgerissen wurden. Es wurde von der Erde aufgehoben, auf zwei Füße gestellt wie ein Mensch und erhielt ein °Menschenherz. 5Da! ein anderes, zweites Tier, einem Bären gleich, an einer Seite aufgerichtet, drei Rippen in seinem Maul zwischen den Zähnen. Man sagte ihm: Friss viel °Fleisch! 6Dann schaute ich: Da! ein weiteres, einem Panther gleich, mit vier Vogelflügeln an seinen Seiten. Vier Köpfe hatte das Tier, und es erhielt Macht. 7Dann schaute ich in nächtlichen Visionen: Da! ein viertes Tier, Furcht einflößend, Schrecken erregend, außergewöhnlich stark, große Zähne aus Eisen. Es fraß und zermalmte. Was übrig blieb, zerstampfte es mit seinen Füßen. Es unterschied sich von allen vorherigen Tieren und hatte zehn Hörner. 8Ich betrachtete die Hörner genau: Da! ein anderes, kleines Horn wuchs dazwischen herauf. Drei der früheren Hörner wurden vor ihm ausgerissen. Da! Augen wie menschliche Augen waren an diesem Horn, und ein Mund redete Gewaltiges. 9Ich schaute, wie Throne aufgestellt wurden. Eine hochbetagte Gestalt nahm Platz. Ihre Kleidung war weiß wie Schnee, ihr Haupthaar wie reine Schafwolle, ihr Thron wie Feuerflammen mit Rädern aus brennendem Feuer. 10Ein feuriger Fluss strömte und floss vor ihr her, tausendmal Tausende bedienten sie, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihr. Eine Gerichtssitzung begann. Akten wurden geöffnet.
11Da schaute ich, vom Erklingen der gewaltigen Worte, die das Horn redete, bis das Tier getötet und sein Leib vernichtet und dem brennenden Feuer übergeben wurde. 12Auch den übrigen Tieren wurde ihre Macht genommen. Für ihre Lebensdauer wurde ihnen Zeit und Frist gegeben. 13Ich schaute in nächtlichen Visionen: Da! mit Himmelswolken kam etwas wie °ein Mensch, näherte sich der hochbetagten Gestalt und wurde zu ihr gebracht. 14Ihm wurde Macht, Ehre und Königsherrschaft verliehen. Alle Völker, Stämme und Sprachgemeinschaften dienten ihm. Seine Macht ist ewige Macht, die nicht vergeht. Seine Königsherrschaft wird nicht zerstört.
44Er sagte zu ihnen: »Dies sind meine °Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss erfüllt werden, was in der °Tora des Mose und in den prophetischen Schriften und Psalmen über mich geschrieben steht.« 45Da öffnete er ihnen den Sinn, damit sie die Schriften verstanden, 46und er erklärte ihnen, was geschrieben stand, dass nämlich der °Christus auf diese Weise leiden und am dritten Tag von den Toten °auferstehen werde, 47und dass auf seinen Namen hin °Umkehr unter allen °Völkern ausgerufen werden solle, um vom °unrechten Tun abzulassen. »Fangt an in Jerusalem; 48und seid dafür Zeuginnen und Zeugen. 49Siehe, ich sende die Verheißung °Gottes auf euch: Ihr aber bleibt in der Stadt, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.«
50Er führte sie hinaus bis in die Nähe von Betanien und erhob seine Hände und segnete sie. 51Während er sie noch segnete, entschwand er ihnen und wurde in den Himmel emporgehoben. 52Sie warfen sich anbetend vor ihm nieder und kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück. 53Und sie waren allezeit im Tempel und priesen °Gott.
3Ihnen stellte er sich auch durch viele Beweise nach seinem Leiden als lebendig dar, indem er 40 Tage hindurch erschien und vom °Reich °Gottes sprach. 4Und während er mit ihnen zusammenkam, wies er sie an, sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern darauf zu warten, was vom °Vater verheißen ist; »darüber habt ihr von mir gehört, 5dass Johannes mit Wasser °taufte, ihr aber mit heiliger °Geistkraft getauft werdet nicht lange nach diesen Tagen.« 6Als sie sich nun versammelt hatten, fragten sie ihn: »°Herr, stellst du in dieser Zeit das °Reich für Israel wieder her?« 7Er sagte ihnen: »Nicht euch kommt es zu, Zeiten und Zeitpunkte zu kennen, die der °Vater in eigener Souveränität festgesetzt hat. 8Ihr werdet vielmehr Kraft empfangen, wenn die heilige °Geistkraft über euch kommt, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis ans Ende der Erde.«
9Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Augen. 10Und während sie, als er wegging, zum Himmel blickten, standen da zwei Gestalten in weißen Gewändern bei ihnen; 11die sagten: »Ihr Männer aus Galiläa, was steht ihr da und blickt zum Himmel? Dieser Jesus ist euch entzogen und zum Himmel hinaufgenommen worden. Wie ihr ihn zum Himmel gehen gesehen habt, so wird er kommen.«
14Deshalb beuge ich meine Knie vor °der schöpferischen Kraft, 15die jedes Volk im Himmel und auf Erden benannt hat. 16Gott möge euch entsprechend dem Reichtum seiner °Ehre geben, dass ihr mit Kraft durch Gottes °Geist im Innern gestärkt werdet, 17dass Christus durch den Glauben in euren °Herzen wohne, in Liebe verwurzelt und begründet, 18so dass ihr imstande seid, mit allen °Heiligen zu begreifen, was die Länge und Breite und Höhe und Tiefe ist, 19und die Liebe Christi zu erkennen, die die Erkenntnis übersteigt, so dass ihr mit der ganzen Fülle Gottes erfüllt werdet. 20Gott, die über alles hinaus überströmend mehr zu tun vermag als das, was wir mit der in uns wirkenden Kraft bitten oder denken, 21sei °Ehre in der °Versammlung und in Christus Jesus bis in alle Geschlechter der °ewigreichenden Ewigkeit. Amen.
31Gebt Acht, die Zeit wird kommen, – so Gottes Spruch – da will ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen °Bund schließen. 32Dieser °Bund gleicht nicht dem Bund, den ich mit ihren Eltern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie an ihrer Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen: diesen meinen °Bund konnten sie brechen, obwohl ich über sie geboten habe – so Gottes Spruch. 33Sondern so wird der °Bund aussehen, den ich mit dem Haus Israel nach jener Zeit schließen will: – so Gottes Spruch – Ich werde meine °Weisung in ihr Inneres legen, in ihr °Herz werde ich sie schreiben. Ich werde ihnen °Gott und sie werden mir °Volk sein. 34Sie werden einander nicht mehr belehren und weder zu den Mitmenschen noch unter den Geschwistern sagen: Lerne Gott kennen! Denn sie alle werden mich kennen, alle von Klein bis Groß – so Gottes Spruch. – Denn ich werde ihre °Vergehen verzeihen und an ihre °Unrechtstaten nicht mehr denken.
37Am letzten, dem Haupttag des Sukkotfestes, stand Jesus da und rief aus: »Alle, die durstig sind, sollen zu mir kommen und trinken. 38Alle, die an mich glauben, über die heißt es in der Schrift: ›Flüsse lebendigen Wassers werden aus ihrem Inneren fließen.‹(733)« 39Dies sagte er über die °Geistkraft, die alle empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn es gab noch keine Geistkraft, weil Jesus noch nicht in °göttlichem Glanz war.
26In unserer Ohnmacht steht uns die °Geistkraft bei, wenn wir keine Kraft mehr haben, mit den überlieferten Worten zu beten. Die Geistkraft selbst tritt für uns ein mit wortlosem Schreien. 27Gott versteht, wofür die Geistkraft sich einsetzt, weil sie im Sinne Gottes für die °heiligen Geschwister eintritt, deren Herzensanliegen Gott kennt. 28Alles wirkt zum Guten zusammen für die, die Gott lieben, weil Gott entschieden hat, sie zu rufen. Das wissen wir. 29Denn alle, die Gott von Anfang an kannte, hat Gott auch von Anfang an dazu bestimmt, das gleiche Wesen und den gleichen Weg zu haben wie der °Sohn, damit dieser der Erstgeborene unter vielen Geschwistern sei. 30Die von Anfang an dazu bestimmt waren, die wurden auch gerufen. Die gerufen wurden, die wurden auch gerecht gesprochen. Die gerecht gesprochen wurden, wurden auch mit °göttlicher Klarheit erfüllt.
1Der Junge Samuel also stand im Dienst des Heiligen unter der Aufsicht Elis. Das Wort des Heiligen war selten zu dieser Zeit, Gesichte waren nicht verbreitet. 2Eines Tages nun geschah dies: Eli lag schon an seinem Schlafplatz, seine Augen hatten angefangen, trüb zu werden, so dass er nicht mehr sehen konnte. 3Die Gotteslampe war noch nicht erloschen. Und Samuel lag im Tempel des Heiligen, wo sich der Gottesschrein befand. 4Da rief der Heilige Samuel. Der sagte: »Da bin ich!« 5Und er rannte zu Eli und sagte: »Da bin ich! Du hast mich ja gerufen.« Der aber sagte: »Ich habe dich nicht gerufen. Lege dich wieder hin!« So ging er und legte sich hin. 6Und der Heilige rief noch einmal: »Samuel!« Da stand Samuel auf, ging zu Eli und sagte: »Da bin ich! Du hast mich ja gerufen.« Der aber sagte: »Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Lege dich wieder hin!« 7Samuel hatte den Heiligen nämlich noch nicht kennen gelernt, ihm war noch kein °Wort des Heiligen offenbart worden. 8Dann rief der Heilige Samuel zum dritten Mal. Der stand auf, ging zu Eli und sagte: »Da bin ich! Du hast mich ja gerufen.« Da begriff Eli, dass es der Heilige war, der den Jungen rief. 9Und Eli sagte zu Samuel: »Geh! Lege dich hin! Wenn dich dann jemand ruft, sag: Rede, Heiliger! Dein °Getreuer hört ja.« Da ging Samuel und legte sich an seinen Platz. 10Und der Heilige kam, stellte sich hin und rief wie die andern Male: »Samuel! Samuel!« Da sagte Samuel: »Rede! Dein Getreuer hört ja.«
5Jetzt aber gehe ich dorthin, woher ich gesandt bin, und niemand von euch fragt mich: ›Wohin gehst du?‹ 6Sondern weil ich euch dies gesagt habe, erfüllt Trauer euer °Herz. 7Aber ich sage euch die Wahrheit: Es hilft euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht wegginge, würde der Trost nicht zu euch kommen. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden. 8Und jener Trost kommt und wird die °Gottferne und die °Gerechtigkeit und das Gericht der Welt aufdecken: 9Die Gottferne besteht darin, dass sie nicht an mich °glauben. 10Die Gerechtigkeit, dass ich zu °Gott, meinem Ursprung, gehe und ihr mich nicht mehr seht. 11Und das Gericht, dass die Macht, die diese Welt beherrscht, verurteilt ist. 12Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. 13Wenn aber jene kommt, die °Geistkraft der Wahrheit, dann wird sie euch in alle Wahrheit führen, denn sie wird nicht von sich aus reden, sondern sie wird sagen, was sie hören wird, und euch das Kommende ankündigen. 14Sie wird meinen °göttlichen Glanz aufstrahlen lassen, denn von dem, was mein ist, wird sie empfangen und euch verkünden. 15Alles, was °Gott hat, ist mein. Deshalb habe ich gesagt: ›Von dem, was mein ist, empfängt sie und wird euch verkünden.‹
15Wenn ihr mich liebt, dann werdet ihr meine °Gebote halten. 16Und ich werde °Gott bitten und sie wird euch einen anderen Trost geben, der immer bei euch sein soll: 17Die °Geistkraft der Wahrheit, die die Welt nicht erfassen kann, weil sie sie weder sieht noch erkennt. Ihr kennt sie, denn sie bleibt bei euch und wird in euch sein. 18Ich lasse euch nicht als Waisen zurück, ich komme zu euch. 19Noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr, ihr aber seht mich, denn ich lebe und ihr werdet leben. 20An dem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in Gott bin und ihr in mir seid und ich in euch. 21Alle, die meine Gebote haben und sie halten, lieben mich. Und die mich lieben, werden auch von °Gott geliebt werden und ich werde sie lieben und mich ihnen zeigen.« 22Judas, nicht der Iskariot, sagte zu ihm: »°Rabbi, warum willst du dich uns zeigen und nicht der Welt?« 23Jesus antwortete und sagte zu ihm: »Alle, die mich lieben, werden mein °Wort halten. Und Gott wird sie lieben und wir werden zu dieser Quelle allen Lebens gehen und bei ihr wohnen. 24Alle, die mich nicht lieben, halten meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht von mir, sondern von °Gott, die mich gesandt hat. 25Dies habe ich euch gesagt, während ich bei euch bin. 26Der Trost – nämlich die heilige °Geistkraft, die Gott in meinem Namen schicken wird – wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
27Ich hinterlasse euch °Frieden, ich übergebe euch meinen Frieden. Ich gebe ihn euch nicht, wie die Welt ihn gibt. Seid nicht °aufgewühlt und erschrocken und habt keine Angst!
1Als der 50. Tag, der Tag des Wochenfestes, gekommen war, waren sie alle beisammen. 2Da kam plötzlich vom Himmel her ein Tosen wie von einem Wind, der heftig daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich aufhielten. 3Es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten, und auf jede und jeden von ihnen ließ sich eine nieder. 4Da wurden sie alle von heiliger °Geistkraft erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden; wie die Geistkraft es ihnen eingab, redeten sie frei heraus. 5Unter den Jüdinnen und Juden, die in Jerusalem wohnten, gab es fromme Menschen aus jedem °Volk unter dem Himmel. 6Als nun dieses Geräusch aufkam, lief die Bevölkerung zusammen und geriet in Verwirrung, denn sie alle hörten sie in der je eigenen Landessprache reden. 7Sie konnten es nicht fassen und wunderten sich: »Seht euch das an! Sind nicht alle, die da reden, aus Galiläa? 8Wieso hören wir sie dann in unserer je eigenen Landessprache, die wir von Kindheit an sprechen? 9Die aus Persien, Medien und Elam kommen, die in Mesopotamien wohnen, in Judäa und Kappadozien, in Pontus und in der Provinz Asien, 10in Phrygien und Pamphylien, in Ägypten und in den zyrenischen Gebieten Libyens, auch die aus Rom Zurückgekehrten, 11von Haus aus jüdisch oder konvertiert, die aus Kreta und Arabien kommen: Wir hören sie in unseren Sprachen von den großen Taten Gottes reden.« 12Sie alle konnten es nicht fassen und waren unsicher; sie sprachen zueinander: »Was mag das sein?« 13Andere aber spotteten: »Sie sind mit Federweißem abgefüllt.«
14Als dann Petrus, zusammen mit den elf anderen, auftrat, erhob er seine Stimme und redete zu ihnen frei heraus: »Meine jüdischen Landsleute und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sollt ihr wissen! Schenkt meinen Worten Gehör! 15Diese hier sind doch nicht betrunken, wie ihr annehmt. Es ist ja erst die dritte Stunde am Tag. 16Es handelt sich vielmehr darum, was durch den Propheten Joel gesagt ist: 17Sein wird's in den letzten Tagen, spricht °Gott, da will ich von meiner °Geistkraft ausgießen auf alle °Welt, dass eure Söhne und eure Töchter prophetisch reden, eure jungen Leute Visionen schauen und eure Alten Träume träumen. 18Auch auf meine °Sklaven und auf meine Sklavinnen will ich in jenen Tagen von meiner Geistkraft ausgießen, dass sie prophetisch reden. 19Und ich will Wunder wirken am Himmel oben und Zeichen auf der Erde unten: Blut und Feuer und qualmenden Rauch. 20Die Sonne wird sich in Finsternis verkehren und der Mond in Blut, bevor der Tag Adonajs kommt, groß und glanzvoll. 21Sein wird's, dass alle gerettet werden, wer immer den Namen Adonajs anruft.
1Es war so, dass die ganze Erde eine einheitliche Sprechweise und übereinstimmende °Worte hatte. 2Da geschah es, als sie von Osten aufbrachen, dass sie eine Ebene im Lande Schinar fanden und sich dort niederließen. 3Und sie sprachen, ein Mensch zu seinem Mitmenschen: »Wohlan! Wir wollen Lehmziegel ziegeln und im Brand brennen!« Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und das Erdpech diente ihnen als Mörtel. 4Und sie sprachen: »Wohlan! Wir wollen uns Stadt und Turm bauen, und seine Spitze soll himmelhoch sein. So wollen wir uns einen Namen machen, dass wir uns nicht zerstreuen über die ganze Erdfläche!« 5Da stieg Adonaj hinab, um die Stadt und den Turm zu besehen, die die Menschen bauten. 6Und Adonaj sprach: »Ja, ein °Volk sind sie und eine einheitliche Sprechweise haben sie alle – und dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Und nun: Nichts wird ihnen unausführbar bleiben, was immer sie sich zu tun vornehmen. 7Wohlan! Wir wollen hinabsteigen und dort ihre Rede durcheinander bringen, dass kein Mensch mehr die Rede der Mitmenschen versteht.« 8Da zerstreute Adonaj sie von dort über die ganze Erdfläche, und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. 9Von daher nennt man ihren Namen Babel, ›Durcheinander‹, dort hat ja Adonaj die Sprechweise der ganzen Erde durcheinander gebracht, und von dort hat Adonaj sie über die ganze Erdfläche zerstreut.
1Jetzt! gibt es also keine Aburteilung für die, die zur Gemeinschaft des °Messias Jesus gehören. 2Denn die °Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der °Sündenmacht und des Todes befreit. 3Denn was der °Tora nicht möglich war, weil sie sich auf Grund der °Begrenzungen menschlicher Existenz als ohnmächtig erwies, tat Gott mit der Sendung des eigenen Sohnes, der unter den gleichen von der Sündenmacht beherrschten Bedingungen lebte, um ihre Macht zu brechen. Aus der Mitte °menschlichen Daseins heraus verurteilte Gott die °Sünde, 4damit das °Recht der Tora durch uns erfüllt werden kann. Das heißt, dass wir nicht nach °menschlich begrenzten Maßstäben leben, sondern uns an der °Geistkraft orientieren. 5Diejenigen, die sich durch die °menschliche Begrenztheit bestimmen lassen, bleiben in ihren Vorstellungen begrenzt. Jene aber, die sich an der Geistkraft orientieren, gewinnen Einsicht in das Wirken der Geistkraft. 6Eine begrenzte Lebensperspektive bedeutet Tod, eine an der Geistkraft ausgerichtete Perspektive Leben und °Frieden. 7Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der °Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist. 8Diejenigen, die in ihren °Begrenzungen gefangen sind, haben nicht die Kraft, etwas für Gott zu tun. 9Ihr aber seid nicht in °menschlichen Grenzen gefangen, sondern lebt in der °Geistkraft, so gewiss die Geistkraft Gottes in euch wohnt. Wer aber nicht teilhat an der Geistkraft des Messias, kann ihm auch nicht angehören. 10Wenn aber der °Messias in euch ist – mögt ihr auch wie tot °sein auf Grund der allgegenwärtigen Sündenmacht –, dann schenkt euch die Geistkraft Leben, damit °Gerechtigkeit verwirklicht wird. 11Wenn aber die Geistkraft Gottes, die Jesus von den Toten °aufgeweckt hat, in euch wohnt, so wird die, die den Messias von den Toten aufgeweckt hat, auch eure der Todesherrschaft unterworfenen °Körper lebendig machen. Dies geschieht durch Gottes Geistkraft, die in euch wohnt.
12Wir haben nicht den Geist der Welt erhalten, sondern die Geistkraft, die von Gott kommt, damit wir verstehen, was Gott uns geschenkt hat. 13Diese Erfahrung geben wir weiter, nicht in der gelehrten Sprache menschlicher Weisheit, sondern in der Sprache, die die Geistkraft lehrt. Den Menschen, die von der Geistkraft erfüllt sind, öffnen wir die Geschenke der Geistkraft. 14Menschen, °die einfach vor sich hin leben, nehmen das Geschenk der göttlichen Geistkraft nicht auf, weil sie das für unklug halten. Sie können das Geschenk nicht erfassen, denn es muss mit Hilfe der Geistkraft zur Wirkung kommen. 15Die °Geistmenschen aber befragen alles, ihr göttlicher Geist jedoch kann von keinem Menschen bewertet werden. 16Denn: Wer hat die Gedanken der Ewigen erkannt, wer will sie belehren? Wir haben Gedanken der Ewigen.
1Da rührte mich die Hand der Lebendigen an. In Ihrer °Geistkraft führte sie mich hinaus. Anhalten ließ sie mich mitten auf der Ebene, die mit Knochen angefüllt war. 2Sie ließ mich rings um diese herumgehen – es waren sehr viele davon auf der Ebene, und sie waren völlig vertrocknet. 3Sie sprach mich an: °Mensch, werden diese Knochen lebendig werden? Ich antwortete: Lebendige, mächtig über allen, du – du weißt es. 4Sie sprach zu mir: Rede prophetisch über diese Knochen! Sprich zu ihnen: Ihr trockenen Knochen, hört das Wort der Lebendigen! 5So spricht die Lebendige, mächtig über allen, zu diesen Knochen: Seht hin, ich bin dabei, °Geistkraft in euch kommen zu lassen, dass ihr lebendig werdet! 6Ich lege Sehnen an euch, lasse °Fleisch auf euch wachsen und überziehe euch mit Haut! Ich gebe °Geistkraft in euch, dass ihr lebendig werdet! Ihr werdet erkennen: Ich bin die Lebendige. 7Ich redete prophetisch, wie es mir aufgetragen war. Als ich prophetisch redete, da ertönte ein Geräusch, und es geschah ein Beben. Die Knochen rückten aneinander, Knochen an Knochen. 8Ich schaute: Da! Sehnen und Fleisch wuchsen über sie, und darüber legte sich Haut. Aber – es war keine °Geistkraft in ihnen. 9Sie sprach zu mir: Rede prophetisch zur Geistkraft! Rede prophetisch, Mensch, und sage zur Geistkraft: So spricht die Lebendige, mächtig über allen: Aus den vier °Windrichtungen komm herbei, Geistkraft, und hauche in diese Zerschlagenen hinein, dass sie lebendig werden! 10Ich redete prophetisch, wie sie es mir aufgetragen hatte. Da kam Geistkraft in sie und sie wurden lebendig. Sie richteten sich auf ihre Füße – eine sehr, sehr große Zahl war es.
11Sie sprach zu mir: Mensch, diese Knochen – sie verkörpern das ganze Haus Israel. Sieh doch, wie sie sagen: »Unsere Knochen sind vertrocknet, unsere Hoffnung ist verloren, wir sind vom Leben abgeschnitten.« 12Deshalb rede prophetisch und sage zu ihnen: So spricht die Lebendige, °mächtig über allen: Seht hin, ich bin dabei, eure Gräber zu öffnen, und lasse euch aus euren Gräbern heraufsteigen als mein °Volk. Ich bringe euch ins Land Israel. 13Ihr werdet erkennen, dass ich die Lebendige bin, weil ich eure Gräber geöffnet und euch aus euren Gräbern habe heraufsteigen lassen als mein Volk. 14Ich gebe meine °Geistkraft in euch, dass ihr lebendig werdet. In eurem Land werde ich euch zur Ruhe kommen lassen, und ihr werdet erkennen: Ich bin die Lebendige – ich verspreche und halte es!, Ausspruch der Lebendigen.
13Als Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine °Jünger und Jüngerinnen: »Was sagen die Menschen, wer der °himmlische Mensch sei?« 14Sie antworteten: »Manche sagen: Johannes der Täufer, andere: Elija, noch wieder andere: Jeremia oder noch eine andere prophetische Person.« 15Er sagte zu ihnen: »Und für wen haltet ihr mich?« 16Simon Petrus sagte: »Du bist der °Messias, der °Sohn Gottes, der Lebendigen.« 17Jesus antwortete ihm: »Selig bist du, Simon Barjona, weil dir das nicht °Fleisch und Blut offenbart hat, sondern °Gott, für mich Vater und Mutter im Himmel. 18Und ich sage dir: Du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen werde ich meine °Gemeinde bauen. Die Tore der Totenwelt sollen sie nicht überwältigen. 19Ich gebe dir die Schlüssel zur °Welt Gottes. Was du auf der Erde bindest, soll im Himmel gebunden sein, was du auf der Erde löst, soll im Himmel gelöst sein.«
19Am Abend dieses ersten Tages nach dem Sabbat, als die °Jüngerinnen und Jünger hinter geschlossenen Türen saßen aus Angst vor der jüdischen Obrigkeit, da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: »°Friede sei mit euch!« 20Als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite. Da freuten sich die Jüngerinnen und Jünger, dass sie °Jesus den Lebendigen sahen. 21Jesus sagte noch einmal zu ihnen: »Friede sei mit euch! Wie mich °Gott gesandt hat, so sende ich euch.« 22Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und sagte ihnen: »Nehmt die heilige °Geistkraft auf. 23Allen, denen ihr °Unrecht vergebt, ist es vergeben. Allen, denen ihr dies verweigert, bleibt es.«
4Es gibt Unterschiede in den °geschenkten Fähigkeiten, doch sie stammen aus derselben göttlichen Geistkraft. 5Es gibt Unterschiede in den °Arbeitsfeldern, doch der Auftrag dazu kommt von ein und derselben Ewigen. 6Es gibt Unterschiede in den Fähigkeiten, doch es ist derselbe °Gott, der in allen alles in gleicher Weise bewirkt; 7den Einzelnen offenbart sich die Geistkraft zum Nutzen aller. 8Der einen wird durch die Geistkraft die °Fähigkeit zum Denken und Reden in Weisheit gegeben, einem anderen durch denselben Geist die Fähigkeit, Offenbarungen weiterzugeben. 9Der nächsten wird °Vertrauen gegeben – von derselben Geistkraft –, einem anderen wiederum die Fähigkeit zu heilen – durch die eine Geistkraft –, 10eine andere erhält die Fähigkeit, Wunder zu tun, der nächste die Gabe zu prophezeien, oder eine andere die Fähigkeit, zu deuten, ob alles tatsächlich durch die Geistkraft bewirkt wird. Andere bekommen die Fähigkeit, eine besondere Sprache Gott gegenüber zu sprechen(783), und wieder andere können sie deuten. 11Alles dieses wirkt eine und dieselbe Geistkraft, die sich den Einzelnen mitteilt, so wie sie es will.
11Da sprach Mose zu Gott: »Warum handelst du böse an deinem °Diener? Warum finde ich keine °Gunst in deinen Augen, dass die Last dieses ganzen °Volkes auf mir liegt? 12Wurde etwa ich schwanger mit diesem ganzen Volk oder habe etwa ich es geboren, dass du zu mir sagen könntest: Trag es auf deinen Hüften, wie ein Erzieher den Säugling trägt, hin zu dem Land, das du ihren Vorfahren zugeschworen hast? 13Woher bekomme ich °Fleisch, es diesem ganzen Volk zu geben? Denn sie weinen in meinen Armen: ›Gib uns doch Fleisch zu essen!‹ 14Aber ich kann einfach nicht ganz allein dieses ganze Volk tragen; es ist mir wirklich zu schwer. 15Wenn du mir das tatsächlich antun willst, dann töte mich lieber – töte mich! Es sei denn, mein Anblick °erbarmt dich. Aber lass mich mein Unglück nicht weiter erleben!«
16Da sprach Gott zu Mose: »Versammle mir 70 von den alten Menschen Israels, von denen du weißt, dass sie im Ältestenrat des °Volkes und dessen Aufsichtspersonen sind, und nimm sie mit zum Begegnungszelt. Dort sollen sie mit dir eintreten. 17Dann steige ich herab und rede dort mit dir und werde von dem °Geist, der auf dir ist, etwas zurücknehmen und werde ihn auf sie legen. Und so tragen sie dann mit dir an der Last des Volkes. Du sollst es nicht mehr ganz allein tragen. 18Und zum Volk sollst du sagen: ›°Bereitet euch für morgen auf Gott vor, dann sollt ihr °Fleisch essen, denn auf euer Weinen ist Gott aufmerksam geworden: ¸Wer lässt uns Fleisch essen?! Denn gut gefiel uns das in Ägypten.` So gibt euch Gott Fleisch zu essen! 19Nicht für einen Tag sollt ihr das essen, auch nicht für zwei, nicht für fünf Tage, nicht für zehn Tage, auch nicht für 20 Tage: 20Während eines ganzen Monats, bis ihr es nicht mehr riechen könnt und es euch zum Kotzen wird, weil, ja weil ihr Gott verachtet habt, die doch in eurer Mitte ist, und vor ihrem Angesicht weint: ¸Warum sind wir eigentlich aus Ägypten gezogen?`!‹« 21Aber Mose sagte: »600.000 Leute von dem Volk, in dessen Mitte ich bin, sind es allein zu Fuß und du sagst nun ›Fleisch werde ich ihnen geben und sie sollen einen Monat lang davon essen‹ ? 22Welche Mengen an Kleinvieh und Rindern werden geschlachtet, dass es für sie ausreicht? Oder jemand fängt alle Fische des Meeres für sie, wird das für sie ausreichen?« 23Aber Gott sagte zu Mose: »Ist denn die Hand Gottes zu kurz?! Nun, du wirst sehen, ob dir mein °Wort begegnet oder nicht!« 24Da ging Mose hinaus und sprach zum Volk die Worte Gottes, versammelte 70 von den Ältesten des Volkes und stellte sie rings um das Zelt. 25Und Gott stieg hinab in einer Wolke, redete mit ihm und nahm von dem °Geist, der auf ihm lag, etwas zurück und gab es auf die 70 Ältesten. Und es war, als sich der Geist auf sie niederließ, da gerieten sie in Ekstase und hörten dann auf. 26Aber es waren zwei Männer auf dem Zeltplatz zurückgeblieben. Der Name des einen war Eldad und der Name des anderen Medad. Auch auf sie ließ der °Geist sich nieder – sie standen zwar auf der Liste(99), waren aber nicht mit hinausgegangen zum Zelt, daher gerieten sie auf dem Zeltplatz in Ekstase. 27Da lief ein Knabe herzu und meldete es Mose: »Eldad und Medad sind in Ekstase auf dem Zeltplatz!« 28Da antwortete Josua ben-Nun, der Mose seit seiner Jugend assistierte: »Mose, mein Herr, halte sie zurück!« 29Aber Mose sagte zu ihm: »Bist du etwa meinetwegen eifersüchtig? Wer gäbe es, dass das ganze °Volk in prophetischer Ekstase für Gott sei, weil Gott ihren °Geist auf sie gelegt hat!« 30Mose versammelte sich mit den Ältesten Israels wieder auf dem Zeltplatz.
19Die Frau sagte ihm: »°Rabbi, ich sehe, dass du ein Prophet bist. 20Unsere °Eltern haben auf diesem Berg ihre Gebete verrichtet; ihr aber sagt, dass in Jerusalem gebetet werden muss.« 21Jesus sagt ihr: »Glaube mir, Frau, es kommt die Zeit, wo ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem °Gott anbeten werdet. 22Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn die °Erlösung kommt durch das Judentum. 23Aber es kommt die Zeit – und ist schon jetzt da –, wo die wahren Betenden °Gott als ihre Lebensquelle in °Geistkraft und Wahrheit anbeten werden. Denn °Gott wünscht sich ja Menschen, die so beten. 24°Gott ist Geistkraft, und die Gott anbeten, müssen sie in Geistkraft und Wahrheit anbeten.« 25Die Frau sagte ihm: »Ich weiß, dass der Messias kommt, der °Christos oder der Gesalbte genannt wird. Wenn jener kommt, wird er uns alles verkünden.« 26Jesus sagte ihr: »Ich bin es, der mit dir redet.«
1Ich, der Gefangene in °Christus, bitte euch also, lebt entsprechend der Berufung, mit der ihr berufen seid. 2Lebt mit aller Bescheidenheit und Freundlichkeit, mit Geduld, als solche, die einander in Liebe ertragen. 3Und bemüht euch, die Einheit der °Geistkraft mit dem Band des °Friedens zu bewahren.
4Es gibt einen °Leib und eine Geistkraft. Ebenso seid auch ihr berufen in einer Hoffnung eurer Berufung. 5Es gibt einen °Herrn, einen °Glauben, eine Taufe. 6Gott ist einzig, °Mutter und Vater aller. Gott ist über allem, durch alles und in allem.
7Jeder und jedem Einzelnen von uns wurde die göttliche °Gnade geschenkt, nach dem Maß der Gabe des Christus. 8Deshalb heißt es: Er stieg hinauf in die Höhe und erbeutete Kriegsgefangene. Er gab den Menschen Gaben.(801) 9Das »Er stieg hinauf«, was ist es anderes als: Er stieg hinab in die untersten Teile der Erde? 10Der hinabstieg ist auch der, der »hinaufstieg« über alle Himmel, um das All zu erfüllen. 11Und »er gab« ihnen Frauen und Männer, die einen als Gesandte, die anderen als Prophetinnen und Propheten, anderen gab er die Aufgabe, zu verkündigen, zu leiten und zu lehren. 12»Er gab« diese, um die °Heiligen auszurüsten für ihren wirksamen Dienst, zum Aufbau des °Leibes Christi, 13bis wir alle zur Einheit im Glauben und der Erkenntnis von °Gottes Sohn gelangen, bis wir alle ein vollkommenes Wesen sind und dem vollen Ausmaß der Christusfülle begegnen. 14Dann sind wir nicht mehr unmündig, hin und her geworfen und umhergetragen von jedem Wind der Lehre, und befinden uns nicht mehr im Spiel der Menschen, mitten in Hinterlist, die schlau dem Irrtum den Weg bahnt. 15Sondern, weil wir in Liebe die Wahrheit sagen, wachsen wir in allem auf ihn hin, der das Haupt und der Anfang ist, °Christus. 16Von diesem Ursprung her ist der ganze °Leib zusammengefügt und durch jedes unterstützende Gelenk vereinigt. Entsprechend der Wirkkraft, die jedem einzelnen Teil zugemessen ist, vollzieht sich das Wachstum des Leibes zum Aufbau seiner selbst in Liebe.








