Predigttexte
für die nächsten Tage
1Da reagierte Hiob und sprach: 2»Auch heute noch besteht meine Klage im Widerspruch,
meine Hand liegt schwer auf meinem Stöhnen.
3Wer gäbe, dass ich Gott zu finden wüsste,
dass ich zu Gottes Thron gelangte!
4Ich wollte vor Gottes Antlitz den °Rechtsfall vorbringen
und meinen Mund mit Zurechtstellungen füllen.
5Ich wüsste dann endlich die Worte, die Gott mir erwiderte,
merkte, was Gott mir sagte.
6Würde Gott mit großer Kraft gegen mich streiten?
Nein – aber mich beachten!
7Dort setzte sich ein Aufrechter mit Gott auseinander,
und ich wäre auf immer meinem °Gericht entronnen.
8Schau: Gehe ich nach vorn, so ist Gott nicht da,
und nach hinten, da bemerke ich es nicht,
9nach links beim göttlichen Wirken, ich erblicke es nicht,
lenkte Gott nach rechts, so sähe ich es nicht.
10Ja, Gott kennt den Weg mit mir,
prüfte Gott mich – da käme ich wie Gold heraus.
11Mein Fuß hielt an Gottes Schritt fest,
diesen Weg beachtete ich und wich nicht ab.
12Das °Gebot der göttlichen Lippen –
ich ließ nicht ab vom mir geltenden Gesetz,
ich bewahrte die Worte aus Gottes Mund.
13Die Gottheit aber bleibt sich gleich
– und wer könnte das wenden? –
sie will es tun und tut es.
14Ja, Gott wird dem mir geltenden Gesetz Genüge tun
und Ähnliches ist viel bei Gott.
15Darum erschrecke ich vor Gottes Angesicht;
ich nehme es wahr und erbebe davor.
16Gott selbst macht mein °Herz verzagt,
die Gottheit, die Macht über die Macht hat, versetzt mich in Schrecken.
17Ja, nicht von der Finsternis werde ich vernichtet
und auch nicht von meinem eignen Gesicht, bedeckt von Dunkel.
9Er sprach auch zu denen, die von sich überzeugt waren, gerecht zu sein, und die Übrigen gering achteten, und gab ihnen einen Vergleich: 10»Es gingen einmal zwei Personen hinauf in den Tempel, um zu beten. Die eine war pharisäisch, die andere arbeitete am Zollhaus. 11Die pharisäische Person stellte sich hin und betete folgendermaßen: ›O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, die rauben, °Unrecht tun und die Ehe brechen oder wie die, die am Zollhaus arbeiten. 12Ich faste zweimal bis zum Sabbat, und ich gebe den zehnten Teil von meinem ganzen Einkommen.‹ 13Diejenige Person, die am Zollhaus arbeitete, blieb von weitem stehen und wollte nicht einmal die Augen zum Himmel erheben, sondern schlug an ihre Brust und sprach: ›O Gott, versöhne dich mit mir, ich habe °gesündigt!‹ 14Ich sage euch: Diese ging gerechtfertigt in ihr Haus, jene nicht. Denn alle, die sich selbst erhöhen, werden °erniedrigt werden. Wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.«
4Gott aber, reich an Erbarmen, wegen ihrer großen Liebe, mit der sie uns liebte, 5hat uns, auch als wir durch Übertretungen tot waren, mit °Christus lebendig gemacht.
Durch °Gnade seid ihr gerettet. – 6Gott hat uns mit ihm auferweckt und in die Himmelsräume bei Christus Jesus eingesetzt, 7damit sich in den kommenden Zeiten der überragende Reichtum göttlicher Gnade zeige, in der Güte gegenüber uns, die wir zu Christus Jesus gehören. 8Denn durch die Gnade seid ihr gerettet durch °Glauben. Ja, das heißt: nicht aus euch. Das Geschenk kommt von Gott. 9Nicht aus eigenem Wirken, damit niemand sich rühme. 10Denn wir sind Gottes Geschöpfe, geschaffen in Christus Jesus zu guten Taten, die Gott im Voraus bereitet hat, damit wir in ihnen leben.
1Der Heilige schickte Natan zu David. Er kam und sprach zu ihm: »Es waren zwei Männer in einer Stadt, einer war reich und einer arm. 2Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder. 3Der Arme hatte gar nichts außer einem kleinen Lamm, das er gekauft hatte. Das zog er auf und es wurde groß bei ihm, zusammen mit seinen Kindern. Es fraß von seinem Bissen und trank aus seinem Becher, es lag in seinem Schoß und war für ihn wie eine Tochter. 4Da kam Besuch zu dem reichen Mann. Dem tat es leid, von seinen Schafen oder Rindern eines zu nehmen, um es zuzubereiten für den Reisenden, der zu ihm gekommen war. Drum nahm er das Lamm des armen Mannes und bereitete es für den Mann zu, der zu ihm gekommen war.«
5Da entflammte Davids Zorn gewaltig gegen den Mann und er sagte zu Natan: »Bei dem Heiligen! Der Mann, der das getan hat, verdient den Tod, 6und das Lamm soll er vierfach ersetzen, weil er so gehandelt und es ihm nicht leid getan hat.« 7Da sagte Natan zu David: »Du bist der Mann. So spricht der Heilige, die Gottheit Israels: Ich habe dich zum König über Israel °gesalbt. Ich habe dich aus Sauls Hand befreit. 8Ich habe dir das Haus deines Herrn gegeben, die Frauen deines Herrn habe ich dir in deinen Schoß gelegt; das Haus Israel und Juda habe ich dir gegeben, und wenn das zu wenig war, hätte ich noch dies und das dazugetan. 9Warum hast du das °Wort des Heiligen verachtet, dass du getan hast, was in seinen Augen böse war? Urija, den Hetiter, hast du mit dem Schwert erschlagen und seine Frau dir zur Frau genommen. Ihn hast du durch das Schwert der Ammoniter getötet. 10Aber jetzt: Das Schwert wird von deiner Familie und deinen Nachkommen °nie mehr ablassen, weil du mich verachtet und dir die Frau Urijas, des Hetiters, genommen hast, dass sie deine Frau sein sollte. 11So spricht der Heilige: Gib Acht! Ich werde dafür sorgen, dass dir Unheil geschieht aus deiner eigenen Familie heraus. Ich werde deine Frauen vor deinen Augen nehmen und sie deinem Nächsten geben, und er wird mit deinen Frauen schlafen am helllichten Tage. 12Denn du hast diese Tat heimlich begangen, aber ich werde dies vor ganz Israel und am helllichten Tag tun.« 13Da sagte David zu Natan: »Ich habe gegen den Heiligen °gesündigt.« Natan sagte zu David: » Der Heilige hat dir sogar deine Sünde durchgehen lassen. Du musst nicht sterben. 14Weil du aber selbst die Feinde des Heiligen mit dieser Tat verhöhnt hast, wird der Sohn, der dir geboren wird, ganz sicher sterben.« 15Dann ging Natan nach Hause.
Der Heilige schlug das Kind, das die Frau Urijas David geboren hatte, und es wurde schwer krank.
36Ein Pharisäer aber lud ihn ein, mit ihm zu essen, und er ging in das Haus des Pharisäers und legte sich zu Tisch. 37Und seht, eine Frau, die in der Stadt als °Sünderin galt, hörte, dass er im Hause des Pharisäers aß, und brachte eine Alabasterflasche Salböl. 38Dann begab sie sich nach hinten, zu seinen Füßen, und weinte. Mit den Tränen begann sie seine Füße zu benetzen, mit ihren Haaren trocknete sie diese, und sie küsste und salbte seine Füße mit Salböl. 39Der Gastgeber aber sah dies und sagte zu sich: »Wenn er ein Prophet wäre, würde er merken, wer sie ist und woher die ist, die ihn berührt, nämlich: eine Sünderin.« 40Jesus aber sagte zu ihm: »Simon, ich muss dir etwas sagen.« Der sagte: »Lehrer, nur zu, sprich!« 41»Es hatte jemand an zwei Personen Geld geliehen. Eine Person schuldete 500, die andere 50 Denare: 42Da sie es nicht zurückzahlen konnten, schenkte er es beiden. Wer von den beiden Personen wird ihn dafür stärker lieben?« 43Simon antwortete: »Ich vermute, diejenige, der er mehr geschenkt hat.« Und er sagte zu ihm: »Du hast richtig geurteilt.« 44Er wandte sich der Frau zu und sagte zu Simon: »Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser für die Füße gegeben. Sie aber benetzte meine Füße mit Tränen und trocknete sie mit ihren Haaren. 45Du gabst mir keinen Begrüßungskuss, sie aber, seit sie hereingekommen ist, hat nicht aufgehört, meine Füße zu küssen. 46Du hast meinen Kopf nicht mit Öl gesalbt, sie aber hat meine Füße mit Salböl gesalbt. 47Deshalb sage ich dir: Ihre vielen °Sünden wurden ihr vergeben, denn sie liebt stark. Wem aber wenig vergeben wurde, der liebt nur wenig.« 48Er sagte zu ihr: »Deine Sünden sind dir vergeben.« 49Am gemeinsamen Tisch begannen sie zueinander zu sagen: »Wer ist er, dass er auch Sünden vergeben kann?« 50Er sagte zu der Frau: »Deine °Glaubenstreue hat dich °gerettet, gehe in Frieden!«
16Aber wir wissen, dass kein Mensch °ins Recht gesetzt wird durch vorschriftsmäßige Erfüllung der °Gesetzesverordnung, sondern nur durch die °Treue Jesu, des Messias. Darum sind auch wir zum °Vertrauen an den Messias Jesus gelangt, damit wir ins Recht gesetzt würden aus der Treue des Messias und nicht aus vorschriftsmäßiger Erfüllung der Gesetzesverordnung. Denn aus vorschriftsmäßiger Erfüllung der Gesetzesverordnung gibt es keine Gerechtigkeit für die °Menschheit als ganze. 17Aber wenn nun wir, die wir ins Recht gesetzt werden wollen durch den Messias, auch selbst als °Sünderinnen und Sünder dastehen, ist dann der Messias ein Handlanger der Sünde? Nein, und abermals nein. 18Stattdessen: Wenn ich genau das wieder aufrichte, was ich niedergerissen habe, bezichtige ich mich selbst der Übertretung. 19Denn ich bin durch das °Ordnungsgesetz für die °Gesetzesordnung gestorben, damit ich für Gott lebe. Mit dem Messias bin ich mitgekreuzigt worden. 20Und ich lebe nicht mehr als ich, sondern in mir lebt der Messias. Was ich jetzt in meiner °leiblichen Existenz lebe, lebe ich im Vertrauen auf das °Kind Gottes, das mich geliebt und sich selbst ausgeliefert hat für mich. 21Ich erkläre nicht das °Geschenk der Zuwendung Gottes für null und nichtig. Denn wenn die °Gerechtigkeit durch die °gesetzte Ordnung käme, wäre der Messias umsonst gestorben.
1Petrus und Johannes stiegen zur Zeit des Gebets, der neunten Stunde, zum Heiligtum hinauf. 2Da wurde ein Mann herbeigetragen, gelähmt von Mutterleib an; den setzte man täglich an die Tür des Heiligtums, genannt ›die Schöne‹, um Gaben von denen zu erbitten, die ins Heiligtum hineingingen. 3Als er Petrus und Johannes sah, wie sie ins Heiligtum hineingehen wollten, verlangte er von ihnen eine Gabe. 4Petrus blickte ihn an, zusammen mit Johannes, und sagte: »Sieh uns an!« 5Da gab er auf sie Acht in der Erwartung, etwas von ihnen zu bekommen. 6Petrus sagte: »Gold und Silber besitze ich nicht. Was ich aber habe, das gebe ich dir. Im Namen Jesu aus Nazaret, des °Gesalbten: Steh auf und geh!« 7Da ergriff er ihn an der rechten Hand und °richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel gefestigt, 8so dass er aufsprang, stand und gehen konnte; und er ging mit ihnen ins Heiligtum, lief umher, hüpfte herum und lobte Gott. 9Da sah das ganze Volk, wie er gehen konnte und Gott lobte. 10Sie erkannten ihn, dass er es war, der an dem Schönen Tor des Heiligtums gesessen hatte, um Gaben zu bekommen; und sie staunten sehr und waren ganz fassungslos darüber, was mit ihm geschehen war.
9Wir arbeiten gemeinsam mit Gott; Gottes Acker, Gottes Bauwerk, das seid ihr. 10Weil mir von Gott die °Gnade geschenkt wurde, habe ich wie ein kluger Baumeister am Fundament gearbeitet, andere bauen weiter. Wer weiterbaut, soll sich Gedanken machen, wie es weitergeht. 11Ein anderes Fundament kann niemand legen als das, das schon von Gott gelegt ist. Das Fundament ist Jesus, der °Messias. 12Wer immer auf das Fundament aufbaut, mit Gold, Silber, kostbaren Steinen, Hölzern, Stroh, Schilf – 13der Beitrag aller Einzelnen wird zum Vorschein kommen. Der Tag des Gottesgerichtes wird ihn sichtbar machen. Denn im Feuer wird es offenbar. Die Qualität der Arbeit aller wird das Feuer prüfen. 14Für das Stück, das ihr weitergebaut habt, werdet ihr Lohn empfangen, wenn es bestehen bleibt. 15Für das Stück, das verbrennt, werdet ihr die Konsequenzen tragen, aber ihr werdet trotzdem °gerettet werden, wie aus einem brennenden Haus.
16Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und Gottes °Geistkraft in euch wohnt? 17Wer den Tempel Gottes zerstört, wird selbst Zerstörung erleben. Denn der Tempel Gottes ist °heilig, und der seid ihr.
31Aus der Gegend der Hafenstadt Tyrus kommend ging Jesus durch Sidon an den See von Galiläa mitten in das Gebiet der zehn Städte, der Dekapolis. 32Da brachten sie ihm einen Menschen, der taub war und nur mit Mühe sprechen konnte. Sie baten ihn, dass er ihm die Hand auflege. 33Jesus nahm ihn beiseite, weg von der Menschenmenge, drückte seine Finger in seine Ohren und berührte seine Zunge mit Spucke. 34Dann schaute er in den Himmel auf, seufzte und sagte zu ihm: »Ephata«, das heißt: »Öffne dich!« 35Sofort wurden ihm die Ohren geöffnet, die Fessel seiner Zunge löste sich, und er redete verständlich. 36Jesus gab ihnen die Anweisung, niemandem davon zu erzählen. Aber je öfter er ihnen dies befahl, umso mehr verkündigten sie es. 37Überwältigt sprachen sie: »Gut hat er alles gemacht. Die Tauben verwandelt er in Hörende und Stumme in Sprechende.«
1Saulus schnaubte immer noch Drohung und Mord gegen die °Schülerinnen und Schüler des °Herrn. Er trat an den Hohenpriester heran 2und erbat sich von ihm Briefe an die °Synagogen in Damaskus: Wenn er dort welche finde, die sich an diese Richtung hielten, wolle er sie, Männer wie Frauen, gefesselt nach Jerusalem bringen. 3Als er auf der Reise nahe an Damaskus herankam, umstrahlte ihn plötzlich Licht vom Himmel her. 4Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: »Saul, Saul, was verfolgst du mich?« 5Er sagte: »Wer bist du, °Herr?« Der antwortete: »Ich bin Jesus, den du verfolgst. 6Jetzt aber: °Steh auf und geh in die Stadt! Dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst.« 7Die Männer, die mit ihm reisten, standen sprachlos da; sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemanden. 8Saulus °erhob sich vom Boden. Obwohl er die Augen offen hatte, konnte er nichts sehen. So führte man ihn an der Hand nach Damaskus hinein. 9Drei Tage lang konnte er nicht sehen; und er aß nicht und trank nicht.
10In Damaskus gab es einen Schüler namens Hananias. Zu ihm sagte der °Herr in einer Vision: »Hananias!« Der sagte: »Da bin ich, Herr.« 11Darauf der Herr zu ihm: »Auf, geh zur ›Geraden Gasse‹ und suche im Haus des Judas einen Saulus aus Tarsus auf! Er wird dir auffallen, weil er betet. 12Und er hat in einer Vision einen Mann namens Hananias gesehen, wie er hereinkam und ihm die Hände auflegte, damit er wieder sehe.« 13Hananias antwortete: »Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, was alles er deinen °Heiligen in Jerusalem Böses angetan hat. 14Auch hier hat er Vollmacht von den Oberpriestern, alle festzunehmen, die deinen Namen anrufen.« 15Der °Herr sagte zu ihm: »Geh nur hin! Denn diesen habe ich mir als Werkzeug ausgewählt, um meinen Namen vor °Völker zu tragen, vor Königinnen und Könige und vor das °Volk Israel. 16Ich will ihm nämlich zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.« 17Hananias ging weg, ging in das Haus, legte ihm die Hände auf und sagte: »Saul, lieber Bruder, der Herr hat mich geschickt, Jesus, der dir auf dem Weg, den du kamst, erschienen ist. Du sollst wieder sehen und von heiliger °Geistkraft erfüllt werden.« 18Sogleich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen und er konnte wieder sehen. Er °stand auf und °ließ sich taufen, 19nahm Speise zu sich und kam wieder zu Kräften.
Er hielt sich einige Tage bei den °Schülerinnen und Schülern in Damaskus auf 20und verkündete sogleich in den Synagogen, dass Jesus der °Sohn Gottes sei.
17Ist es nicht nur noch ein winziger Moment, dann wird der Libanon wieder zum Baumgarten und der Baumgarten wird als Gestrüpp angesehen werden? 18An diesem Tag werden die Tauben die Worte des Buches hören und aus dem Dunkel und der Finsternis heraus werden die Augen der Blinden sehen können. 19Die °Gedemütigten werden wieder Freude an Gott haben, und die °Armen der Menschheit werden über Gott, heilig in Israel, jubeln.
20Mit den Gewalttätigen hat es ein Ende, mit denen, die spotten, ist es aus,
und ausgerissen werden alle, die auf Böses lauern,
21die jeden °schuldig sprechen, die allen, die im Tor Gerechtigkeit lehren, Fallen stellen,
und durch Wirrnis die °Gerechten beugen. 22Darum: So spricht Gott zum Haus Jakobs, die Gottheit, die Abraham losgekauft hat:
Jetzt muss sich Jakob nicht mehr schämen, jetzt wird sein Gesicht nicht mehr bleich.
23Denn wenn Jakobs Kinder sehen, was ich mitten unter ihnen mit meinen Händen tue, werden sie meinen Namen heiligen. Sie werden Gott, heilig für Jakob, °heiligen und die Gottheit Israels fürchten.
24Dann werden auch die mit wirrem °Geist Sinn erkennen und die, die meckern, werden Einsicht lernen.
10Jesus lehrte in einer der °Synagogen am Sabbat. 11Und seht, dort war eine Frau, die litt seit 18 Jahren an einem °Geist, der sie schwach machte. Sie saß zusammengekrümmt und konnte den Kopf überhaupt nicht heben. 12Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: »Frau, du bist erlöst von deiner Schwäche!« 13Und er legte ihr die Hände auf und die Frau richtete sich sofort gerade auf und °pries Gott. 14Daraufhin sagte der Synagogenvorsteher – er war aber über die Heilung am Sabbat verärgert – zum Volk: »Es gibt sechs Tage zum Arbeiten. An diesen Tagen könnt ihr kommen, um euch heilen zu lassen. Nicht aber am Sabbat!« 15°Jesus antwortete ihm: »Macht euch nichts vor! Bindet nicht jeder und jede von euch den eigenen Ochs oder Esel vom Futterplatz los und führt das Tier zur Tränke? 16Sollte dann diese Frau, die Tochter Abrahams ist, die der °Satan, seht, volle 18 Jahre lang gefesselt hat, nicht von dieser Fessel am Sabbat befreit werden?« 17Diese Worte beschämten all jene, die gegen ihn gewesen waren. Das Volk hingegen freute sich über alle wunderbaren Taten, die durch ihn geschahen.








