Predigttexte
für die nächsten Tage
17Die 70 kehrten mit Freude zurück und sagten: »°Herr, auch die °dämonischen Kräfte haben sich uns in deinem Namen untergeordnet«. 18Er sagte zu ihnen: »Ich sah die °satanische Macht wie einen Blitz aus dem Himmel herabstürzen. 19Seht, ich gab euch die Macht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, sowie über die gesamte Kraft des Feindes – nichts wird euch mehr schaden können. 20Darüber hinaus freut euch nicht, dass die °Geister und Mächte euch untergeordnet sind, aber freut euch, dass eure Namen in den Himmeln aufgeschrieben stehen!«
7Im Himmel kam es zum Krieg. Michael und seine °Boten zogen gegen den Drachen in den Krieg. Der Drache und seine Boten zogen in den Krieg. 8Sie erlangten keine Übermacht. Es blieb im Himmel kein Platz mehr für sie. 9Hinausgeworfen wurde der große Drache, die alte Schlange, der °Teufel und °Satan genannt wird, der die ganze Menschheit irreführt – hinausgeworfen wurde er auf die Erde, und seine Boten wurden mit ihm hinausgeworfen. 10Ich hörte eine mächtige Stimme im Himmel sagen: »Jetzt ist die °Rettung eingetroffen, die Macht und die °Königsherrschaft unseres Gottes, die Herrschaft von Gottes °Gesalbtem, denn der Ankläger unserer Geschwister, der sie vor unserem Gott Tag und Nacht anklagt, ist hinausgeworfen worden! 11Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Schafs und durch das Wort ihres Zeugnisses. Sie haben ihr °Leben nicht geliebt bis zum Tod. 12Deshalb freut euch, ihr Himmel und die in ihnen wohnen! Weh der Erde und dem Meer: Der Teufel ist mit großer Wut zu euch hinabgestiegen. Er weiß, dass er kaum mehr Chancen hat.«
8Das Kind wuchs heran und wurde abgestillt. Abraham machte ein großes Fest an dem Tag, an dem Isaak abgestillt wurde. 9Da sah Sara, wie der Sohn Hagars, der Ägypterin, den diese dem Abraham geboren hatte, herumjauchzte, 10und sie sagte zu Abraham: »Verstoße diese Sklavin samt ihrem Sohn. Denn der Sohn dieser Sklavin soll nicht mit meinem Sohn, mit Isaak, das Erbe teilen.« 11Das war ein böses °Wort in den Augen Abrahams – seines Sohnes wegen. 12Doch Gott sagte zu Abraham: »Sieh es nicht als böse an im Blick auf den Knaben und auf deine Sklavin. In allem, was Sara zu dir sagt, hör auf ihre Stimme. Denn nach Isaak soll deine Nachkommenschaft benannt werden. 13Aber auch den Sohn der Sklavin werde ich zu einem °Volk machen. Denn er ist dein Nachkomme.« 14Da machte sich Abraham am nächsten Morgen früh auf, nahm Brot und einen Ledersack voll Wasser, gab es der Hagar, indem er es ihr auf die Schulter legte, dazu das Kind. Dann schickte er sie fort. Sie ging und irrte in der Wüste von Beërscheba umher. 15Als das Wasser aus dem Sack zu Ende war, warf sie das Kind unter einen der Sträucher, 16ging weg und setzte sich gegenüber, ungefähr einen Bogenschuss weit. Denn sie dachte: »Ich kann nicht zusehen, wie das Kind stirbt.« Sie setzte sich gegenüber, erhob laut ihre Stimme und weinte. 17Da hörte °Gott die Stimme des Jungen, und Gottes °Bote rief Hagar vom Himmel her an und sagte zu ihr: »Was hast du, Hagar? Fürchte dich nicht, denn Gott hat die Stimme des Jungen gehört, da drüben, wo er ist. 18Steh auf, nimm den Knaben hoch, zeige deine Kraft an ihm. Denn zu einem großen °Volk will ich ihn machen.« 19Da öffnete Gott ihre Augen und sie sah einen Brunnen mit Wasser. Sie ging hin, füllte den Sack mit Wasser und gab dem Jungen zu trinken. 20Und es war so, dass Gott mit dem Knaben war. Er wuchs heran, wohnte in der Wüste und wurde ein Bogenschütze. 21Er wohnte in der Wüste Paran, und seine Mutter nahm für ihn eine Frau aus dem Land Ägypten.
1In dieser Zeit kamen die °Jünger und Jüngerinnen zu Jesus und fragten: »Wer ist am größten in °Gottes Welt?« 2Da rief Jesus ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte 3und sagte: »°Wahrhaftig, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in °Gottes gerechte Welt hineingelangen. 4Wer so °gering wird wie dieses Kind, wird in °Gottes Welt am größten sein. 5Wer ein solches Kind meinetwegen aufnimmt, nimmt mich auf.
6Alle, die eines dieser Kleinen, die mir °vertrauen, zur Untreue verführen, die sollten sich lieber einen Mühlstein um den Hals hängen und in der Tiefe des Sees ertrinken. 7Wehe der Welt wegen des Anstoßes zur Untreue. Es ist zwar zwangsläufig, dass die Anstöße geschehen, doch wehe den Menschen, die sie verursachen. 8Wenn deine Hand oder dein Fuß dir Anstoß gibt, schlag sie ab und wirf sie weg. Es ist besser für dich, verstümmelt oder hinkend ins Leben hineinzugelangen, als mit zwei Füßen und zwei Händen ins °ewige Feuer geworfen zu werden. 9Und wenn dein Auge dir Anstoß gibt, reiß es aus und wirf es weg. Es ist besser für dich, einäugig ins Leben hineinzugelangen, als mit beiden Augen in den Feuerabgrund geworfen zu werden.
10Seht zu, dass ihr keines dieser Kleinen verachtet. Ich sage euch, ihre °Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht °Gottes, Vater und Mutter für mich im Himmel(679).
12Durch die Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder im °Volk. Alle waren sie einmütig zusammen in der Halle Salomos. 13Von den anderen aber wagte es niemand, engen Kontakt mit ihnen zu suchen. Doch sprach das Volk lobend über sie. 14Immer mehr kamen dazu, die Jesus, °der Macht über sie gewonnen hatte, °vertrauten, scharenweise Frauen und Männer. 15So trug man sogar die Kranken auf die Straßen hinaus und setzte sie auf Liegen und Matten ab, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten auf jemanden von ihnen fiele. 16Auch die Bevölkerung der Städte rings um Jerusalem lief zusammen; man brachte Kranke und von unheiligen °Geistern Gequälte, die alle geheilt wurden.
17Da °rührte sich der Hohepriester und seine ganze Gefolgschaft, die sadduzäische Gruppe nämlich; eifersüchtig geworden, 18ergriffen sie die Apostel und steckten sie ins städtische Gefängnis. 19Während der Nacht jedoch öffnete ein °Bote Adonajs die Gefängnistüren, führte sie hinaus und sprach: 20»Auf, tretet im Heiligtum vor das °Volk und verkündet ihnen all diese Lebensworte!« 21Kaum hatten sie das gehört, gingen sie um die Morgenfrühe ins Heiligtum und lehrten. Als der Hohepriester samt seiner Gefolgschaft ankam, beriefen sie das Synhedrium ein, den gesamten Ältestenrat des Volkes Israel, und wollten sie aus dem Gefängnis vorführen lassen. 22Im Gefängnis angekommen, fanden die Diener sie dort nicht vor. Sie kehrten zurück und meldeten es; 23sie sagten: »Das Gefängnis haben wir verschlossen und ganz und gar gesichert vorgefunden samt den Wachtposten, die an den Türen standen. Als wir sie jedoch öffneten, fanden wir drinnen niemanden vor.« 24Als sie diese Worte hörten, der Tempeloberst und die Oberpriester, waren sie unsicher darüber, was das wohl bedeuten könnte. 25Da kam jemand und meldete ihnen: »Seht doch! Die Männer, die ihr ins Gefängnis gesteckt hattet, sind im Heiligtum und lehren das Volk.« 26Da ging der Oberst mit den Dienern hin und führte sie ab, jedoch nicht mit Gewalt; sie fürchteten nämlich, dass das Volk sie steinigte. 27Sie führten sie also ab und stellten sie vor das Synhedrium. Der Hohepriester befragte sie: 28»Haben wir euch nicht ausdrücklich befohlen, nicht in diesem Namen zu lehren? Und doch erfüllt ihr Jerusalem mit eurer Lehre und wollt uns für den Tod dieses Menschen verantwortlich machen.«(748) 29Petrus erwiderte zusammen mit den Aposteln: »Wir sollen nicht auf Menschen hören, sondern vielmehr auf Gott.
31Da öffnete Gott Bileams Augen, und er sah den °Engel Gottes auf dem Weg stehen – mit dem gezückten Schwert in seiner Hand. Sofort warf er sich nieder und kniete zu Boden. 32Der °Engel Gottes sagte ihm:
»Warum hast du deine Eselin dreimal geschlagen?! Verstehe: Ich selbst bin ausgezogen, um dir ein °Widersacher zu sein, denn der Weg stürzt dich vor mir ins Verderben. 33Doch die Eselin hat mich gesehen und ist dreimal vor mir ausgewichen. Wenn sie vor mir nicht ausgewichen wäre, ja, dann hätte ich dich getötet, sie aber am Leben gelassen.« 34Bileam sagte zum °Engel Gottes: »Ich bin °fehlgegangen. Denn ich wusste nicht, dass du dich mir in den Weg gestellt hattest. Und nun: Wenn es in deiner Sicht böse ist, will ich °umdrehen.« 35Der °Engel Gottes sagte zu Bileam: »Geh mit den Männern. Aber nur das °Wort, das ich dir auftrage, sollst du sagen.« So ging Bileam mit den Obersten Balaks mit.
14Liebe Schwestern und Brüder, was nützt es zu glauben, aber nicht dem Gesetz entsprechend zu handeln? Der °Glaube allein rettet im Gericht sicher nicht. 15Wenn Brüder oder Schwestern so arm sind, dass sie sich nicht ausreichend kleiden können und nicht genug zu essen haben, 16und einige von euch beim Abschied zu ihnen sagen: »Geht hin in °Frieden! Wir wünschen euch, dass ihr euch ausreichend kleiden und euch satt essen könnt«, sie geben ihnen jedoch nicht das, was sie zum Überleben brauchen, dann nützt das weder den Bedürftigen noch denen, die dieses gesagt haben. 17So ist es mit dem °Glauben: Wenn er nicht mit Taten verbunden ist, dann ist er tot. 18Es könnten nun einige verharmlosend einwenden: »Die einen haben eben Glauben, und die anderen haben Taten.« Denen entgegne ich Folgendes: »Zeigt mir doch, dass euer Glaube ohne Taten rettet, und ich werde euch stattdessen zeigen, dass mein Glaube durchaus durch die Taten rettet.« 19Du glaubst, dass °Gott einzig ist. Damit hast du Recht, aber davon sind sogar die °Dämonen überzeugt und fürchten sich. 20Lerne an den folgenden Beispielen, du dummer Mensch, dass der Glaube ohne die Taten nutzlos ist. 21So war es auch bei Abraham, °dem wir in unserer Lebensführung folgen und der eine Heilszusage bekam, die auch uns gilt. Aufgrund von Taten erkannte Gott ihn als gerecht an, denn er war sogar bereit, seinen °Sohn Isaak zu opfern. 22Du siehst, dass der Glaube mit Abrahams Taten zusammengehörte und der Glaube erst zusammen mit den Taten vollständig war und heilvoll wirkte. 23Denn so erfüllte sich, was schon vorher in der Schrift von der Wirkung solchen Glaubens stand: »Abraham glaubte Gott, und Gott erkannte ihn als °gerecht an«, und er wurde fortan Freund Gottes genannt. 24Ihr seht, dass Menschen auf Grund von Taten als gerecht anerkannt werden und nicht auf Grund von Glauben allein. 25Ebenso war es auch bei der Prostituierten Rahab. Es waren ihre Taten, aufgrund derer Gott sie als Gerechte anerkannte, denn sie hatte die °Boten aufgenommen und auf einem anderen Weg weggeschickt. 26Denn wie der °Körper ohne °Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Taten tot.
11Ja, das Gebot, das ich dir heute auftrage, ist nicht zu schwer verständlich für dich und nicht abwegig. 12Es ist nicht im Himmel, so dass es heißen müsste: ›Wer steigt für uns in den Himmel, holt es für uns herunter und bringt es uns nahe, damit wir uns danach richten?‹ 13Es ist nicht jenseits des Meeres, so dass es heißen müsste: ›Wer überquert das Meer, holt es für uns und bringt es uns nahe, damit wir uns danach richten?‹ 14Nein, dieses °Wort ist dir sehr nahe. Es ist in deinem Mund, in deinem Herzen und deinem Verstand, so dass du dich danach richten kannst.
17Als Jesus sich auf den Weg machte, kam einer herbeigelaufen, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: »Guter Lehrer, was soll ich tun, damit ich Anteil am °ewigen Leben erhalte?« 18Jesus entgegnete ihm: »Was nennst du mich gut? Niemand ist gut außer °Gott allein. 19Die °Gebote kennst du: Du sollst nicht töten! Du sollst keine Ehe brechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst keine falschen Aussagen machen! Du sollst keinen Raub begehen! Halte deinen Vater und deine Mutter in Ehren!« 20Da antwortete der andere: »Lehrer, das alles habe ich seit meiner Jugend befolgt.« 21Jesus blickte ihn an, umarmte ihn voll Zuneigung und sagte zu ihm: »Eins fehlt dir: Geh hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen! Dann wirst du einen Schatz im Himmel haben. Danach komm her, folge mir nach!« 22Der andere wurde über diese Antwort sehr traurig und ging niedergeschlagen fort; denn er hatte viele Besitztümer. 23Da schaute sich Jesus um und sagte zu seinen °Jüngerinnen und Jüngern: »Wie schwer werden alle, die etwas besitzen, in Gottes °Reich hineingelangen!« 24Die Jüngerinnen und Jünger erschraken über seine Worte. Wieder antwortete Jesus ihnen: »Kinder, wie schwer ist es, in Gottes Reich hineinzugelangen! 25Es ist leichter für ein Kamel, durch ein Nadelöhr hindurchzukommen, als für Reiche, in Gottes Reich hineinzugelangen.« 26Da entsetzten sie sich völlig und sprachen zueinander: »Wer kann dann heil werden?« 27Jesus blickte sie an und sagte: »Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott. Denn bei Gott ist alles möglich.«
15Achtet also genau darauf, wie ihr lebt, nicht als Törichte, sondern als Weise! 16Nutzt die Zeit aus, denn die Tage sind böse! 17Deshalb seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille °Gottes ist. 18Lasst euch nicht vom Wein berauschen, in dem Ausschweifung ist, sondern lasst euch erfüllen mit °Geistkraft! 19Sprecht zueinander mit Psalmen, Hymnen und geistgewirkten Liedern; singt und psalmodiert in euren Herzen vor °Gott! 20Dankt allezeit für alles Gott °wie einer Mutter oder wie einem Vater, im Namen Jesu, des Christus, °zu dem wir gehören!
21Ordnet euch einander unter in Ehrfurcht vor °Christus:(804)
1°Gott gab ihnen die folgenden °Grundsätze bekannt: 2»Ich, Ich-bin-da, bin deine °Gottheit, weil ich dich aus der Versklavung in Ägypten befreit habe. 3Neben mir soll es für dich keine anderen °Gottheiten geben. 4Mache dir kein Gottesbild noch irgendein Idol von irgendetwas im Himmel oben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. 5Verneige dich nicht vor ihnen, °bete sie nicht an, denn ich, Ich-bin-da, deine °Gottheit, hänge leidenschaftlich an dir.(55) Ich gehe der Schuld der Vorfahren an ihren Kindern nach und noch an deren Kindern und Enkelkindern, wenn die mich ablehnen. 6Aber ich erweise mich den Tausenden gegenüber, die mich lieben und meine °Gebote einhalten, als °gnädig und treu. 7Missbrauche nicht Seinen Namen, den Namen deiner Gottheit, denn Er verschont niemanden, der oder die mit diesem Namen Schindluder treibt. 8Denke an den Sabbat, er sei dir °heilig. 9Nur sechs Tage sollst du °arbeiten und alles tun, was du zu erledigen hast. 10Der siebente Tag ist ein Ruhetag, er gehört Ihr, deiner Gottheit. Da soll niemand der Arbeit nachgehen, du nicht, dein Sohn und deine Tochter nicht, dein °Sklave und deine Sklavin nicht, dein Vieh nicht, und auch nicht der Ausländer oder die Ausländerin in deiner Stadt. 11Der Grund ist der: Er hat in sechs Tagen Himmel, Erde und Meer geschaffen, mit allem was dazugehört; am siebten Tag aber ruhte er sich aus. Darum hat Sie den siebenten Tag gesegnet und für unantastbar erklärt. 12°Respektiere und versorge deinen Vater und deine Mutter, dann wirst du lange auf dem Land leben, das Er, deine °Gottheit, dir gibt. 13Bring niemand um. 14Geh nicht fremd. 15Sei kein Dieb. 16Verleumde nicht deinen Mitmenschen. 17Giere nicht nach dem, was zu deinem Mitmenschen gehört, weder nach seiner Partnerin oder seinem Partner, noch nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, nicht nach seinem Rind oder Esel, noch nach irgendetwas, das ihm oder ihr gehört«.
7Das Ende von allem ist nahe! Lebt nun maßvoll und ohne Illusionen, so dass ihr zum Beten bereit seid.
8Wichtiger als alles andere ist es, dass ihr euch nicht davon abbringen lasst, einander mit Liebe zu begegnen, denn Liebe überdeckt eine Menge °Verfehlungen. 9Übt ohne Zögern Gastfreundschaft gegeneinander. 10Alle sollen einander mit den Begabungen °dienen, die sie empfangen haben. Setzt sie so ein, dass ihr euch als Menschen erweist, die mit der vielfältigen °Gnade Gottes gut haushalten können. 11Wenn ihr redet, so tut das, als würde Gott sprechen. Wenn ihr einander dient, so tut das, als käme es direkt aus einer Kraft, die Gott schenkt, damit ihr mit all euren Begabungen durch Jesus °Christus Gott lobt. Gott gehört der °Glanz und die Macht in allen °Zeiten und über alle Zeiten hinaus. Amen.
7Geht es nicht darum? Mit Hungrigen dein Brot teilen, umherirrende °Arme führst du ins Haus!
Wenn du Leute nackt siehst, bekleidest du sie, vor deinen °Angehörigen versteckst du dich nicht.
8Dann wird dein Licht wie die Morgenröte hervorbrechen, eilends wächst deine Wunde zu.
Dann wird deine Gerechtigkeit vor dir hergehen, der °Glanz Gottes sammelt dich auf.
9Dann wirst du rufen, und Gott wird dir antworten. Du schreist um Hilfe, und Gott wird sagen: »Hier bin ich!«
Wenn du aus deiner Mitte das Joch wegräumst, das Fingerzeigen und die üble Nachrede,
10und wenn du °dich ganz den Hungrigen hingibst und die Niedergedrückten sättigst,
dann wird dein Licht in der Finsternis aufstrahlen, deine Dunkelheit wird wie der Mittag sein.
11Dann wird dich Gott beständig leiten, den unbändigen Durst deiner °Lebenskraft stillen und deine müden Knochen wieder munter machen.
Dann wirst du wie ein bewässerter Garten sein und wie eine Wasserquelle, deren Wasser nicht täuschen.
12Dann werden deine Leute die Trümmer der °Vorzeit aufbauen und die Grundmauern von Generationen wieder aufrichten.
Du wirst heißen: ›Lückenschließerin‹ und ›die die Pfade °wiederherstellt zum Bleiben‹.
1Als sich in jenen Tagen wiederum viel Volk eingefunden hatte und sie nichts zu essen hatten, rief er die °Jüngerinnen und Jünger zu sich und sagte ihnen: 2»Ich werde durch das Volk angerührt, denn sie bleiben schon seit drei Tagen bei mir und haben nichts zu essen. 3Wenn ich sie ohne Essen nach Hause gehen lasse, werden sie unterwegs entkräftet zusammenbrechen; einige von ihnen sind von weit her gekommen.« 4Da antworteten ihm seine °Jüngerinnen und Jünger: »Wie könnte hier in der Einöde irgendeine Person diese große Menschenmenge mit Broten sättigen?« 5Er fragte sie: »Wie viele Brote habt ihr bei euch?« Sie sagten: »Sieben«. 6Da gebot er dem Volk, sich wie zum Essen auf die Erde niederzulegen. Und er nahm die sieben Brote, sprach den Brotsegen, brach sie und gab sie seinen °Jüngerinnen und Jüngern, damit sie die Speise austeilten. Sie teilten sie an das Volk aus. 7Außerdem hatten sie einige kleine Fische. Er sprach das Segensgebet und gebot, auch diese auszuteilen. 8Und sie aßen und wurden satt. Sie hoben auf, was an Resten übrig blieb: sieben Körbe. 9Sie waren aber ungefähr 4.000 Menschen. Und er schickte sie fort.
6Dies aber lasst euch sagen: Die spärlich säen, werden auch spärlich ernten. Und die auf Segen hin säen, werden auch Segen ernten. 7Jede und jeder gebe, wie sie es im °Herzen vorher bedacht und entschieden haben, nicht bedrückt oder aus Zwang. Denn °Gott liebt die, die unbeschwert geben(789). 8Gott hat die Macht, all die °freundliche Zuwendung bei euch überfließen zu lassen, so dass ihr in allem, allezeit, alles zur Genüge habt und dazu noch Überfluss zu jeder guten Tat. 9So steht es in der Schrift: Gott hat ausgestreut und den Armen gegeben, Gottes °Gerechtigkeit bleibt in °Ewigkeit.
10Gott gewährt den Säenden Saatgut und Brot zur Speise und wird so auch euch Saat geben und vermehren und die Früchte eurer °Gerechtigkeit(790) wachsen lassen. 11Ihr werdet reich sein an lauter Güte, die durch unser Mitwirken Danksagung für Gott hervorbringt. 12Denn eure °Unterstützung mit Hilfe dieser Opfergabe begegnet nicht allein der Not der °heiligen Geschwister in Jerusalem, sondern strömt über in vielfältigen Dank an Gott. 13Denn angesichts dieser erfahrenen °Hilfe °lässt ihr Lobpreis Gott aufstrahlen, weil ihr euch so folgsam zur °Freudenbotschaft des °Messias und zur gütigen Gemeinschaft mit ihnen und mit allen bekennt. 14Und während sie für euch beten, haben sie Sehnsucht nach euch wegen der überwältigenden °Zuwendung Gottes zu euch. 15Unsere °Zuneigung gehört Gott für sein unsagbar großes Geschenk!
7Ja, Adonaj, Gott für dich, bringt dich in ein gutes Land, mit Flussläufen, Quellen und Grundwasser, das in den Tälern und im Gebirge hervorquillt, 8ein Land voller Weizen und Gerste, voller Weinstöcke, Feigen- und Granatapfelbäume, ein Land der Olivenbäume und des Honigs, 9ein Land, in dem du dein Brot nicht in Armut essen musst und es dir nicht an irgendetwas mangelt, ein Land, dessen Gestein eisenhaltig ist und aus dessen Gebirge du Erz gewinnst. 10Wenn du nun isst, satt wirst und Adonaj, deine Gottheit, wegen des guten Landes segnest, das sie dir gibt, 11so achte darauf, dass du Adonaj, deine Gottheit, nicht vergisst. Achte auf ihre Gebote, Rechtssätze und Bestimmungen, die ich dir heute gebiete. 12Dass du nur nicht isst und satt wirst, dir schöne Häuser baust und darin wohnst, 13deine Rinder, Lämmer und Zicklein zahlreich werden, dein Silber, Gold und all dein Besitz sich vermehrt, 14und sich dann dein Herz und dein Verstand überhebt und du Adonaj, deine Gottheit vergisst! Schließlich hat sie dich aus Ägypten, dem Land der Sklavenarbeit, herausgeführt 15und dich in der großen furchterregenden Wüste voller Feuerschlangen und Skorpione geleitet. Sie hat für dich in dürrer Gegend Wasser aus blankem Felsen hervorquellen lassen. 16In der Wüste hat sie dir Manna zu essen gegeben, das deine Vorfahren nicht kannten, um dich gefügig zu machen, auf die Probe zu stellen und dich auf lange Sicht zu bessern. 17Achte darauf, dass du nicht in deinem Herzen und deinem Verstand sprichst: Ich habe mir diesen Reichtum mit meiner Kraft eigenhändig erarbeitet. 18Mache dir vielmehr klar, dass es Adonaj, deine Gottheit, war, die dir die Kraft verliehen hat, dir diesen Reichtum zu erarbeiten. Damit setzt sie heute die °Bundeszusage in die Tat um, die sie deinen Vorfahren durch einen Schwur zugesagt hat.
13Es sprach aber einer aus seinem Volk: »Lehrer, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen!« 14Er sagte zu ihm: »Mensch, wer hat mich zum Richter und Erbteiler über euch eingesetzt?« 15Darauf sagte er zu ihnen: »Seht zu und hütet euch vor aller Habgier. Denn ihr lebt nicht davon, dass ihr viele Güter besitzt.« 16Er gab ihnen einen Vergleich: »Das Land eines reichen Mannes hatte gut getragen. 17Und er dachte bei sich: ›Was soll ich machen? Ich habe nichts, wo ich meine Früchte anhäufen könnte.‹ 18Und er sagte: ›Ich will es so machen: Ich werde meine Scheunen abbrechen und größere bauen und dort all mein Getreide und meine Güter anhäufen. 19Und dann werde ich zu °mir sagen können: °Mensch, du hast viele Güter daliegen; auf viele Jahre hin. Ruh dich aus, iss, trink und sei fröhlich!‹ 20Gott aber sagte zu ihm: ›Du Narr, in dieser Nacht verlangen sie dein °Leben von dir. Und wem wird dann das gehören, was du bereitgelegt hast?‹ 21So frage ich dich, ist, wer Schätze für sich anhäuft, auch reich im Hinblick auf Gott?«
4Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts, was man mit Dank zu sich nimmt, kann verwerflich sein – 5es ist ja geheiligt durch das Wort Gottes und das Dankgebet.
1Danach gab es ein jüdisches Fest, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. 2In Jerusalem ist am Schafstor ein Teich, der auf Hebräisch Betesda genannt wird und der fünf Säulenhallen hat. 3In ihnen lagen viele Kranke: blinde, bewegungsunfähige und verkrüppelte Menschen.*[FN2_Bei späteren Textzeugen findet sich noch folgende erklärende Ergänzung zum Text: 4Denn ein Engel 5Es gab dort einen Menschen, der schon 38 Jahre krank war. 6Als Jesus diesen liegen sah und erkannte, dass er schon lange Zeit krank war, sagte er ihm: »Willst du gesund werden?« 7Der Kranke antwortete ihm: »°Rabbi, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich trägt, wenn das Wasser unruhig ist; während ich aber komme, steigt jemand anderes vor mir hinein.« 8Jesus sagt ihm: »Steh auf, hebe deine Liege hoch und geh umher!« 9Sofort wurde der Mensch gesund und hob seine Liege hoch und ging umher.
Jener Tag war ein Sabbat. 10Andere jüdische Menschen sagten dem Geheilten also: »Es ist Sabbat, und es ist dir nicht erlaubt, deine Liege zu tragen.« 11Er antwortete ihnen: »Der mich gesund gemacht hat, der hat mir gesagt: ›Hebe deine Liege hoch und geh umher!‹« 12Sie fragten ihn: »Wer ist der Mensch, der dir gesagt hat: ›Hebe sie hoch und geh umher!‹ ?« 13Der Geheilte wusste nicht, wer es war, denn Jesus hatte sich entfernt, als viele Leute an dem Ort zusammenkamen. 14Danach fand Jesus ihn im Tempel und sagte ihm: »Sieh, du bist gesund geworden; °entferne dich nicht wieder von Gott, damit dir nicht etwas Schlimmeres geschieht!« 15Der Mensch ging weg und erzählte anderen jüdischen Menschen, dass es Jesus sei, der ihn gesund gemacht habe. 16Deshalb verfolgte die jüdische Obrigkeit Jesus, weil er dies an einem Sabbat getan hatte.
22Ihr habt gelernt, den alten Menschen eures früheren Lebens, der entsprechend den betrügerischen Begierden zu Grunde geht, abzulegen, 23euch aber in der °Geistkraft eures Denkens zu erneuern 24und den neuen Menschen anzuziehen, der Gott entsprechend geschaffen wurde in °Gerechtigkeit und Heiligkeit der Wahrheit.
25Deshalb, weil ihr die Lüge abgelegt habt, redet verlässlich, alle mit euren Nächsten, denn wir sind miteinander verbunden wie Glieder. 26Zürnt, doch sündigt nicht. Die Sonne soll nicht untergehen über eurem Zorn. 27Und gebt dem °Teufel keinen Raum. 28Diebe sollen nicht stehlen, sondern vielmehr sich bemühen und mit eigenen Händen das Gute erarbeiten, damit sie etwas haben, um es den Notleidenden zu geben. 29Auch soll kein hässliches Wort über eure Lippen kommen, sondern wenn ihr redet, sagt etwas Gutes, das, wo es notwendig ist, aufbaut, damit es eine °Liebesgabe für die Hörenden ist. 30Und betrübt nicht Gottes heilige Geistkraft, in der ihr versiegelt seid bis zum Tag der Erlösung. 31Alle Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei und üble Nachrede sei von euch entfernt mit allem bösen Tun. 32Seid vielmehr zueinander gütig, barmherzig, °vergebt euch, wie auch Gott in Christus euch vergeben hat.
9Ein(246) Text von Hiskija, dem König von Juda, als er krank war und seine Krankheit überlebte:
10Ich sprach: In der Mitte meiner Lebenstage soll ich gehen, an die Tore des Totenreiches bin ich für den Rest meiner Jahre gestellt.
11Ich sprach: Ich werde °Gott nicht sehen, Gott im Land der Lebendigen. Ich werde keinen Menschen mehr sehen
bei denen, die das Ruheland bewohnen.
12Meine Kinder sind weggerissen, von mir weggeschleppt, wie bei einem Hirtenzelt:
Ich habe mein Leben zusammengerollt wie ein Weber den Stoff, der Faden wird nun abgeschnitten. Vom Tag bis zur Nacht gibst du mein Leben preis.
13Liege ich bis zum Morgen wie ein Löwe auf der Lauer, so werden doch alle meine Knochen zerbrochen –
vom Tag bis zur Nacht gibst du mein Leben preis.
14Wie eine Schwalbe, eine Drossel zwitschere ich, gurre wie eine Taube.
Meine Augen werden klein, wenn ich mich zur Höhe wende: Göttliche °Herrschaft, ich bin bedrängt, bürge für mich!
15Was soll ich sagen und sie zu mir sprechen? Sie hat es doch selbst getan! Ich schreite alle meine Jahre ab, die Bitterkeit meines °Lebens.(247)
16Göttliche °Herrschaft, über dies hinweg werden meine Lebensjahre gehen
und in allem, was in diesen geschehen ist, ist das Leben meines Geistes. Du lässt mich wieder zu Kräften kommen und lässt mich aufleben.
17Schau, zum °Frieden dient mir die Bitterkeit des Bitteren.
Aber du hältst meine °Lebenskraft von der Grube des Nichts fort, denn du hast alle meine °Verfehlungen weit hinter dich geworfen.
18Das Totenreich dankt dir ja nicht, der Tod lobt dich nicht.
Für die, die in die Grube fahren, gibt es keine Hoffnung mehr
auf deine °Treue.
19Wer lebt, lebt und kann dir danken – so wie ich heute.
Eltern lassen die Kinder wissen: Du bist °treu.
20Gott ist da, um mich zu retten.
Darum lasst uns mein Saitenspiel spielen
alle Tage unseres Lebens beim Haus Gottes.
1Als Jesus Tage später wieder nach Kafarnaum kam, sprach sich herum, dass er im Haus sei. 2Es versammelten sich so viele, dass auch vor der Tür nicht genug Platz war. Er verkündigte ihnen das °Wort Gottes. 3Da schleppten vier Leute eine gelähmte Person herbei, die sie zu ihm tragen wollten. 4Doch sie kamen nicht an ihn heran, weil so viele andere da waren. Da deckten sie das Dach des Hauses ab, in dem er sich aufhielt. Sie rissen das Dach auf und ließen die Schlafmatte herab, auf der die gelähmte Person lag. 5Als Jesus ihr °Vertrauen sah, sagte er zu dem kranken Menschen: »Kind, Gott hat dir dein °unrechtes Tun vergeben.« 6Einige toragelehrte Frauen und Männer saßen dabei und dachten in ihren °Herzen: 7»Wie kann der so reden? Er lästert Gott! Nur eine Macht kann unrechtes Tun vergeben, °Gott allein.« 8Sogleich merkte Jesus, in welche Richtung ihre Gedanken gingen, und sagte zu ihnen: »Wie könnt ihr so etwas °bei euch denken? 9Was ist leichter – zu einer gelähmten Person zu sagen: ›Gott hat dir dein unrechtes Tun vergeben‹ oder ›Steh auf, nimm deine Schlafmatte und geh‹ ? 10Damit ihr erfahrt, dass °Menschen die Vollmacht haben, auf der Erde unrechtes Tun zu vergeben« – so sprach Jesus zur gelähmten Person –, 11»sage ich dir: Steh auf, nimm deine Schlafmatte und geh nach Hause.« 12Sie stand auf, nahm sogleich die Schlafmatte und ging vor aller Augen davon. Da gerieten alle außer sich, lobten Gott und riefen: »So etwas haben wir noch nie gesehen!«
13Diejenigen von euch, die krank sind, sollen beten. Diejenigen, denen es gut geht, die sollen Loblieder singen. 14Die Kranken sollen Mitglieder der °Gemeindeleitung rufen. Diese sollen für die Kranken beten, nachdem sie sie im Namen Gottes mit Öl gesalbt haben. 15Und das Gebet, das im °Glauben gesprochen wird, wird die Kranken retten und Gott wird ihnen °neuen Lebensmut geben. Falls sie °Sünden begangen haben, wird ihnen vergeben werden. 16Bekennt einander immer wieder eure Sünden, und betet füreinander, damit Gott euch auch in dieser Hinsicht heilt. Denn die energischen Gebete der °gerechten Frauen und Männer können Großes bewirken.
4Mose richtete die beiden Steintafeln wie die vorigen her und machte sich frühmorgens auf den Weg. Wie Er es ihm aufgetragen hatte, stieg er auf den Berg Sinai; die beiden Steintafeln trug er bei sich. 5Da kam Sie in einer Wolke herunter, stellte sich zu Mose und rief ihren Namen aus: » Ich-bin-da«. 6Dann ging Er an Mose vorbei und rief erneut: » Ich-bin-da. Ein mitfühlender, °gnädiger °Gott bin ich, langmütig, °treu und °wahrhaftig, Ich . 7Ich sorge für 1.000 Generationen und bin bereit, °Schuld, °Verirrung und °Verfehlung zu vergeben. Doch ich lasse nicht alles durchgehen, ich ahnde auch °Schuld der Eltern an Kindern, Enkeln, Urenkeln und Ururenkeln.« 8Mose warf sich schnell zur Erde und nahm die Gebetshaltung ein. 9Er sagte: »°Mein Herr, wenn du mir wohl willst, dann gehe doch bitte mit uns, Herr. Es ist ein widerborstiges °Volk, doch du kannst uns unsere °Schuld und °Verfehlungen vergeben. Nimm uns doch als dein Eigentum an.« 10Gott erwiderte: »Gut, ich will einen °Bund mit euch schließen. Vor dem ganzen Volk werde ich Erstaunliches tun, wie es auf der ganzen Erde und unter allen °Nationen noch nie geschehen ist. Alle Menschen der °Gemeinde, in der du lebst, sollen Meine Taten miterleben; gewaltig ist, was ich für euch tun werde.








